Frauen Power

Hier ist die Aussicht frei,
Der Geist erhoben.
Dort ziehen Fraun vorbei,
Schwebend nach oben.
Die Herrliche, mitteninn,
Im Sternenkranze,
Die Himmelskönigin:
Ich sehs am Glanze.
Entzückt.
Höchste Herrscherin der Welt,
Lasse mich im blauen,
Ausgespannten Himmelszelt
Dein Geheimnis schauen!
Billige, was des Mannes Brust
Ernst und zart beweget
Und mit heiliger Liebeslust
Dir entgegenträget!
Unbezwinglich unser Mut,
Wenn du hehr gebietest;
Plötzlich mildert sich die Glut,
Wie du uns befriedest.
Jungfrau, rein im schönsten Sinn,
Mutter, Ehren würdig,
Uns erwählte Königin,
Göttern ebenbürtig.

Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Der Tragödie zweiter Teil

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Neulich bin ich auf ein sonderbares Buch gestoßen, „Godan oder das Opfer“ von Premtschand.

Der Autor, ein Indischer Schriftsteller (1880-1936), beschreibt auf erstaunlich realistische Art und Weise das Leben in Indien zu Gandhi Zeiten.

 

foto domorody codec

Mich hat unter anderem die Figur des Philosophen Mechtas beeindruckt. Seine Rede, die er von der Frauenliga hilt, hat mich zutiefst berührt, hier ist ein Auszug:

„Ich bin der Ansicht, dass die Frauen im Entwicklungsprozess der Lebewesen auf einer höheren Stufe stehen als die Männer, ebenso wie ich der Meinung bin, dass Liebe, Hingabe und Vertrauen höher zu bewerten sind als Gewalt, Kampf and Zwietracht….

Ich bedauere, erleben zu müssen, dass unserer Schwestern den Idealen des Westens nachlaufen, wo die Frau ihre erhabene Stellung als Herrin des Hauses verloren hat und zu einem Vergnügungsobjekt geworden ist. Den Rest des Beitrags lesen »

Geizig

Posted on: März 30, 2007

  

foto Mieke Vos

Bettelnd ging ich auf der Dorfstraße,

während du in deinem goldnen Prunkwagen fuhrst.

Wie einen nie geschauten Traumertasteten mein Augendeine

prachtvolle Schönheit,

deine außergewöhnliche Erscheinung.

Ich dachte bei mir: Den Rest des Beitrags lesen »

Letzter Aufsatz, Anfang in Österreich: meine große Liebe

  von schaufeltrage

Auf diesem schönen Weg geht man noch eine Phase durch, in der man eigene Kultur wieder zu schätzen beginnt.

Eines Tages habe ich erkannt, dass ich doch Russin bin und dass es gar nicht so abgruntiv ist. Durch die Werte einer anderen, österreichischen Kultur habe ich Russland neu gesehen. Gewisser Chauvinismus, den ich hatte ist zum wahren Patriotismus geworden. In Österreich lernte ich wie wichtig die Kultur (Theater, Musik, Literatur) für ein Volk sein kann. Eigentlich ist sie nicht wirklich verbreitet in den Massen Russlands, wobei das Land so reich an Talenten ist. Die Kultur wird mehr von oben, als vom einfachen Volk unterstützt. Das russische Volk schätzt leider seine Talente nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Fortzetzung, der Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von mona.atom

Man wird es mir nicht glauben, aber auch dieses Jammern habe ich reizend gefunden.

Dann habe ich auch gemerkt, dass Österreicher ziemlich oft selbstironisch sind, dass sie einen eigenen Sinn für Humor haben. Allein was dieses Raunzen betrifft, es wird darüber viel Spaß gemacht. Man versucht es sogar zu bekämpfen mit sozialer Werbung „Nichtraunzer Zone” – mal sehen, ob es wirkt.

Sie mögen keine Kritik, aber Selbstkritiken erlauben sich gern. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Fortsetzung, Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von xenonb

Die beste historische Figur, die Österreich repräsentiert, ist die Kaiserin Maria Theresia. In der Menschheitsgeschichte ist es nicht bekannt, dass eine Herrscherin nicht nur so geschickt regierte, sondern auch ausgezeichnete Mutter, Hausfrau und treue Ehefrau war. Mit ihrem Gemahl Franz von Lothringen, den sie in Briefen gerne zärtlich als ihr „Mäusl” bezeichnete, bekamm sie 16 Kinder.

Auf so eine Herrscherin muß man wirklich stolz sein! Sich um den Staat wie um eine Familie zu kümmern, und um eine Familie wie um den Staat, alles sparsam und gescheit managen – das nenne ich das typisch Österreichische. Das kann man sehr wohl von Österreichern lernen! Den Rest des Beitrags lesen »

Die Fortzetzung, Anfang in Österreich und ich 

 von Rutger

Eigentlich muss man über österreichische Gemütlichkeit ein eigenes Kapitel schreiben, denn das ist kein bloßes Werbungsklischee!

Es ist wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, das dieses Wort „Gemütlichkeit” repräsentiert. Hier findet man die perfekte Kombination aus Ordnung und Gelassenheit. Hier findet man alles, was man fürs Leben braucht, jedoch keine Strenge oder Eile. Die Regeln werden respektiert, aber gerne überschritten. Allein wenn man bei einer Kreuzung beobachtet, wie ruhig und gerne Österreicher beim roten Licht gehen wenn keine Autos da sind. Es ist angeblich strafbar, aber es interessiert niemanden.

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