Frauen Power

Archive for the ‘Österreich’ Category

Österreich ist, bekanntlich, Scheidungsweltmeister. Das Land, das einst durch die weise Heiratspolitik seine Macht und Reichtum aufgebaut hat, steht jetzt im Schlusslicht der Scheidungsquoten. Ein weiteres großes Problem ist die Beziehungsangst – da habe ich zwar keine offizielle Statistik, beobachte aber dieses Phänomen fast bei jeder zweiten Person (meistens Männer). Ich vermute, dass die Ursache für alle solche Probleme im Familienleben der Eltern, sowie in der Beziehung zur eigenen Mutter liegt. Dies ist aber ein Thema für eine Doktorarbeit… Nun möchte ich ein paar Scheidungsgründe nennen, die von der Linzer Market-Insitut unlängst veröffentlicht wurden.

image by axinia

image by axinia

Hitparade der Scheidungsursachen
Das Fehlen eines gemeinsamen Lebensziels (70 Prozent), der Verlust der Überzeugung, dass eine lebenslange Bindung Sinn hat (67 Prozent) sowie der Wertemangel in Hinblick auf Ehrlichkeit und Treue (62 Prozent) liegen noch im obersten Drittel der Scheidungsursachen. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Nun lassen sich immer mehr Eheleute lieber scheiden…

Laut statistik Austria wird nun jede zweite Ehe geschieden.

APA
Scheidungsrate 2007


2007 entschlossen sich 20.516 Paare dazu (plus 0,9 Prozent), die Gesamtscheidungsrate erreichte damit laut Statistik Austria einen neuen Höchstwert von 49,5 Prozent (2006: 48,9 Prozent).
Noch dramatischer ist die Situation in Wien: 64 von 100 Paaren, die den Weg zum Standesamt gewagt haben, werden früher oder später auch vor dem Scheidungsrichter stehen.

Die durchschnittliche Dauer der 2007 geschiedenen Ehen war mit 9,2 Jahren um 0,2 länger als 2006. Immerhin 1,4 Prozent der Beziehungen zerbrachen innerhalb des ersten Jahres, in zwei Fällen kam das Ende schon innerhalb des ersten Monats.

Aber auch viele gemeinsame Jahre sind keine Garantie für Stabilität: Jedes zehnte Ehepaar trat erst nach der Silberhochzeit den Gang zum Scheidungsrichter an, zwanzig Paare gingen erst nach der Goldenen Hochzeit getrennte Wege.

Das mittlere Scheidungsalter der Männer betrug bei der Scheidung 41,6, bei den Frauen 39,3 Jahre. Es lag damit jeweils um etwa ein halbes Jahr höher als 2006 bzw. rund vier Jahre über dem noch vor zehn Jahren verzeichneten Wert.

Bei 42,5 Prozent der im Vorjahr geschiedenen Ehen war die Sache damit mehr oder weniger erledigt, bei den restlichen jedoch gab es eines oder mehrere Kinder, davon 71,4 Prozent minderjährige „Scheidungswaisen“.

Quelle: orf.at

Es gibt dafür viele Ursachen, aber ich glaube einige davon gut zu kennen… Allerdingst is es ein großes Thema für einen ordentlichen Artikel 🙂

LOVE, axinia

Hier ist die Aussicht frei,
Der Geist erhoben.
Dort ziehen Fraun vorbei,
Schwebend nach oben.
Die Herrliche, mitteninn,
Im Sternenkranze,
Die Himmelskönigin:
Ich sehs am Glanze.
Entzückt.
Höchste Herrscherin der Welt,
Lasse mich im blauen,
Ausgespannten Himmelszelt
Dein Geheimnis schauen!
Billige, was des Mannes Brust
Ernst und zart beweget
Und mit heiliger Liebeslust
Dir entgegenträget!
Unbezwinglich unser Mut,
Wenn du hehr gebietest;
Plötzlich mildert sich die Glut,
Wie du uns befriedest.
Jungfrau, rein im schönsten Sinn,
Mutter, Ehren würdig,
Uns erwählte Königin,
Göttern ebenbürtig.

Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Letzter Aufsatz, Anfang in Österreich: meine große Liebe

  von schaufeltrage

Auf diesem schönen Weg geht man noch eine Phase durch, in der man eigene Kultur wieder zu schätzen beginnt.

Eines Tages habe ich erkannt, dass ich doch Russin bin und dass es gar nicht so abgruntiv ist. Durch die Werte einer anderen, österreichischen Kultur habe ich Russland neu gesehen. Gewisser Chauvinismus, den ich hatte ist zum wahren Patriotismus geworden. In Österreich lernte ich wie wichtig die Kultur (Theater, Musik, Literatur) für ein Volk sein kann. Eigentlich ist sie nicht wirklich verbreitet in den Massen Russlands, wobei das Land so reich an Talenten ist. Die Kultur wird mehr von oben, als vom einfachen Volk unterstützt. Das russische Volk schätzt leider seine Talente nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

Fortzetzung, der Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von mona.atom

Man wird es mir nicht glauben, aber auch dieses Jammern habe ich reizend gefunden.

Dann habe ich auch gemerkt, dass Österreicher ziemlich oft selbstironisch sind, dass sie einen eigenen Sinn für Humor haben. Allein was dieses Raunzen betrifft, es wird darüber viel Spaß gemacht. Man versucht es sogar zu bekämpfen mit sozialer Werbung „Nichtraunzer Zone” – mal sehen, ob es wirkt.

Sie mögen keine Kritik, aber Selbstkritiken erlauben sich gern. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Fortsetzung, Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von xenonb

Die beste historische Figur, die Österreich repräsentiert, ist die Kaiserin Maria Theresia. In der Menschheitsgeschichte ist es nicht bekannt, dass eine Herrscherin nicht nur so geschickt regierte, sondern auch ausgezeichnete Mutter, Hausfrau und treue Ehefrau war. Mit ihrem Gemahl Franz von Lothringen, den sie in Briefen gerne zärtlich als ihr „Mäusl” bezeichnete, bekamm sie 16 Kinder.

Auf so eine Herrscherin muß man wirklich stolz sein! Sich um den Staat wie um eine Familie zu kümmern, und um eine Familie wie um den Staat, alles sparsam und gescheit managen – das nenne ich das typisch Österreichische. Das kann man sehr wohl von Österreichern lernen! Den Rest des Beitrags lesen »

Die Fortzetzung, Anfang in Österreich und ich 

 von Rutger

Eigentlich muss man über österreichische Gemütlichkeit ein eigenes Kapitel schreiben, denn das ist kein bloßes Werbungsklischee!

Es ist wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, das dieses Wort „Gemütlichkeit” repräsentiert. Hier findet man die perfekte Kombination aus Ordnung und Gelassenheit. Hier findet man alles, was man fürs Leben braucht, jedoch keine Strenge oder Eile. Die Regeln werden respektiert, aber gerne überschritten. Allein wenn man bei einer Kreuzung beobachtet, wie ruhig und gerne Österreicher beim roten Licht gehen wenn keine Autos da sind. Es ist angeblich strafbar, aber es interessiert niemanden.

Den Rest des Beitrags lesen »