Frauen Power

Österreich ist, bekanntlich, Scheidungsweltmeister. Das Land, das einst durch die weise Heiratspolitik seine Macht und Reichtum aufgebaut hat, steht jetzt im Schlusslicht der Scheidungsquoten. Ein weiteres großes Problem ist die Beziehungsangst – da habe ich zwar keine offizielle Statistik, beobachte aber dieses Phänomen fast bei jeder zweiten Person (meistens Männer). Ich vermute, dass die Ursache für alle solche Probleme im Familienleben der Eltern, sowie in der Beziehung zur eigenen Mutter liegt. Dies ist aber ein Thema für eine Doktorarbeit… Nun möchte ich ein paar Scheidungsgründe nennen, die von der Linzer Market-Insitut unlängst veröffentlicht wurden.

image by axinia

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Hitparade der Scheidungsursachen
Das Fehlen eines gemeinsamen Lebensziels (70 Prozent), der Verlust der Überzeugung, dass eine lebenslange Bindung Sinn hat (67 Prozent) sowie der Wertemangel in Hinblick auf Ehrlichkeit und Treue (62 Prozent) liegen noch im obersten Drittel der Scheidungsursachen. Den Rest des Beitrags lesen »

„Man muss sich klarmachen, wie großartig und einmalig das ist: Seit
es eine Geschichtsschreibung gibt, hat Jeanne d’ Arc als einziger Mensch, ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, im Alter von 17 Jahren die oberste Befehlsgewalt über die militärischen Streitkräfte einer ganzen Nation gehabt*.“
Lajos Kossuth

„Von Jeanne konnte man ganz richtig sagen, dass sie nicht Wunder gewirkt hat, sondern selbst ein Wunder war“.
Régine Pernoud, Historikerin

Sie war eine ganz andere Heilige, als man es in der Vergangenheit gewohnt war. Man nannte sie später „Johanna von Orleans“.  Sie selbst nannte sich immer nur „Jeanne La Pucelle“ (Johanna die Jungfrau). Bekannter ist sie allerdings unter dem Namen „Jeanne d’ Arc“. Hat in der Gegenwart eine Frau Mutiges getan, so gibt ihr die Presse sehr oft diesen Namen, egal ob Präsidentschaftskandidatin oder Ministerin. Doch man kann mit ihr niemanden gleichsetzen. Ihre Gestalt  steht einsam im vergangenen Jahrtausend als eine unvergleichliche, gottgesandte Heldin. Ihr eigentlicher Name war offenbar „Jeanne Darc“, doch im Folgenden immer „Jeanne d’ Arc“oder einfach „Jeanne“. Den Rest des Beitrags lesen »

Nun lassen sich immer mehr Eheleute lieber scheiden…

Laut statistik Austria wird nun jede zweite Ehe geschieden.

APA
Scheidungsrate 2007


2007 entschlossen sich 20.516 Paare dazu (plus 0,9 Prozent), die Gesamtscheidungsrate erreichte damit laut Statistik Austria einen neuen Höchstwert von 49,5 Prozent (2006: 48,9 Prozent).
Noch dramatischer ist die Situation in Wien: 64 von 100 Paaren, die den Weg zum Standesamt gewagt haben, werden früher oder später auch vor dem Scheidungsrichter stehen.

Die durchschnittliche Dauer der 2007 geschiedenen Ehen war mit 9,2 Jahren um 0,2 länger als 2006. Immerhin 1,4 Prozent der Beziehungen zerbrachen innerhalb des ersten Jahres, in zwei Fällen kam das Ende schon innerhalb des ersten Monats.

Aber auch viele gemeinsame Jahre sind keine Garantie für Stabilität: Jedes zehnte Ehepaar trat erst nach der Silberhochzeit den Gang zum Scheidungsrichter an, zwanzig Paare gingen erst nach der Goldenen Hochzeit getrennte Wege.

Das mittlere Scheidungsalter der Männer betrug bei der Scheidung 41,6, bei den Frauen 39,3 Jahre. Es lag damit jeweils um etwa ein halbes Jahr höher als 2006 bzw. rund vier Jahre über dem noch vor zehn Jahren verzeichneten Wert.

Bei 42,5 Prozent der im Vorjahr geschiedenen Ehen war die Sache damit mehr oder weniger erledigt, bei den restlichen jedoch gab es eines oder mehrere Kinder, davon 71,4 Prozent minderjährige „Scheidungswaisen“.

Quelle: orf.at

Es gibt dafür viele Ursachen, aber ich glaube einige davon gut zu kennen… Allerdingst is es ein großes Thema für einen ordentlichen Artikel🙂

LOVE, axinia

Merlin sagte die Wiederkunft der alten Götter für das jetzige Jahrtausend voraus, und das bedeutet: Europa wird sich auf seine Wurzeln besinnen und erneut die Schönheit des Heidentums erkennen.

Unmissverständlich sprach Merlin in seinen Visionen für das dritte Jahrtausend von einem hoch inspirierten Mädchen, das die verderblichen Quellen versiegen lässt, sowie von Frauen, die danach mit großer Anmut über die Erde schreiten werden. Und in seinen Kaledonischen Weissagungen heißt es über eine Königin der Zukunft:

„Eine erblicke ich, die ich erhöhen will auf dem Hügel des Volkes,

damit sie von dort herniederschaut auf die heiteren Gestalten der Liebenden“

Mit diesen Worten schilderte der Druide eine künftige Welt, in welcher die Frauen abermals einen Rang einnehmen, den sie in vorchristlicher Zeit und noch um das Jahr 500 in ihrem Refugium Avalon-Camelot besaßen. Es wird eine Erde sein, auf der sich die Weisheit des Weiblichen in jedem nur denkbaren Bereich erneut so fruchtbringend entfalten kann wie im „Goldenen Zeitalter“ Europas (La-Téne). Keine Frau steht dann mehr im Schatten; all das Wertvolle, das durch feminine Kraft in die Gesellschaft eingebracht werden kann, wird wieder dankbar angenommen – und genau dies bedeutet dann auch Bereicherung und geistig-seelische Vervollkommnung des Männlichen, das sein ihm von den Göttern geschenktes Gegenüber im neuen Miteinander endlich wiedergefunden hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Männer waren schon immer die Ernährer der Familie. So weit, so bekannt: Der Mann zog aus zur Mammutjagd. Die Frau kümmerte sich um die Kinder und zupfte Beeren von wilden Sträuchern. Nun fanden Archäologen heraus, dass es keineswegs die Männer waren, die die Ernährung der Sippe sicherstellten. Für 80 Prozent der Mahlzeiten sorgten die Frauen. Sie servierten Nüsse, Melonen oder Vogeleier. Ihnen blieb auch gar nichts anderes übrig. Denn den Männern gelang es meist erst nach tagelanger Verfolgungsjagd, ein Tier zu erlegen. Schlussfolgerung der Wissenschaft: Unsere jagenden und sammelnden Vorfahren lebten in nahezu gleichberechtigten Verbänden zusammen.

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Mütter erkennen ihre Babys am Geruch, Väter nicht. Die These ist alt: Wie Tiere riechen Mütter, welches Kind das ihre ist. Schwedische Wissenschaftler sind dem Thema im Jahre 2001 auf den Grund gegangen. 24 Babys zwischen ein und vier Wochen und 24 Kinder zwischen zwei und vier Jahren mussten eine Nacht in speziellen Hemdchen schlafen. Den Eltern und ebenso vielen kinderlosen Männern und Frauen wurden die Duftproben unter die Nase gehalten. Nur die Männer erschnupperten den Babyduft. Frauen konnten nicht zwischen Kinder- und Babygeruch unterscheiden, geschweige denn den eigenen Nachwuchs riechen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Verlockend ist den Menschen gemacht die Liebe für die Freuden an Frauen*: Gott hat es so eingerichtet; wie können sie vor dem fliehen, was Gott eingerichtet hat?
 
  Da Er sie erschaffen hat, damit er ihr beiwohne **, wie könnte Adam dann von Eva getrennt werden?
 
  Auch wenn er Rostam, der Sohn von Zãl, wäre und größer als Hamze, unterliegt er doch der Befehlsgewalt seiner Frau.***
 
  Der Prophet, dessen Worte alle Welt zum Sklaven gemacht hatte, pflegte zu rufen: „Sprich zu mir, o Homayrã!“****
 
  Das Wasser beherrscht das Feuer, weil es das Feuer einschüchtert, doch das Feuer kocht das Wasser, wenn das Wasser verborgen ist.
 
2430
 Wenn ein Kessel zwischen die beiden kommt, vernichtet das Feuer das Wasser und verwandelt es in Luft.
 
  Wenn du wie das Wasser deine Frau äußerlich beherrschst, wirst du doch innerlich beherrscht und sehnst dich nach deiner Frau.
 
  Das ist die Eigenschaft des Menschen; den Tieren fehlt die Liebe, und das kommt von ihrer Minderwertigkeit. Den Rest des Beitrags lesen »

 

Es gibt viele Beweise, dass alle früheren Gesellschaften etwa bis 4000 v.Chr. matriarchalisch organisiert waren. Erst die Klimaverschlechterung und härtere Überlebensbedienungen hätten dazu geführt, dass „weiche“ Faktoren wie soziale Bindungen in den Hintergrund  traten und die physisch überlegenden Männer immer mehr die Führungrolle übernahmen.

Das größte von Frauen beherrschte Volk sind die Minangkabau auf Sumatra. Die drei Millionen Menschen sind in Indonesien keineswegs Sonderlinge am Rand der Gesellschaft, im Gegenteil: Sie besetzen in Wirtschaft, Politik nad Kultur viele Führungspositionen. Einst gab es bei den Minangkabau sogar die Regel, dass der Ehemann zum Clan der angeheirateten Frau ziehen musste (sog. „Matrilokalität“: die Frau bestimmt, wo gewohnt wird,; erstaunlich, denn die Mingagkabau sind Muslime!). Inzwischen wird das aber nicht mehr so streng gesehen.

Weitere Gesellschaften mit matriarchalischen Zügen oder matrilinearen (d.h. Frauen übernehmen die Erbe) sind die Arwak in Südamerika, die Irokesen in den USA, die Tuareg in Afrika, die Mosuo in China sowie Khasi and Nayar in Indien.

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