MERELIN und die heutige Zeit

Merlin sagte die Wiederkunft der alten Götter für das jetzige Jahrtausend voraus, und das bedeutet: Europa wird sich auf seine Wurzeln besinnen und erneut die Schönheit des Heidentums erkennen.

Unmissverständlich sprach Merlin in seinen Visionen für das dritte Jahrtausend von einem hoch inspirierten Mädchen, das die verderblichen Quellen versiegen lässt, sowie von Frauen, die danach mit großer Anmut über die Erde schreiten werden. Und in seinen Kaledonischen Weissagungen heißt es über eine Königin der Zukunft:

“Eine erblicke ich, die ich erhöhen will auf dem Hügel des Volkes,

damit sie von dort herniederschaut auf die heiteren Gestalten der Liebenden”

Mit diesen Worten schilderte der Druide eine künftige Welt, in welcher die Frauen abermals einen Rang einnehmen, den sie in vorchristlicher Zeit und noch um das Jahr 500 in ihrem Refugium Avalon-Camelot besaßen. Es wird eine Erde sein, auf der sich die Weisheit des Weiblichen in jedem nur denkbaren Bereich erneut so fruchtbringend entfalten kann wie im “Goldenen Zeitalter” Europas (La-Téne). Keine Frau steht dann mehr im Schatten; all das Wertvolle, das durch feminine Kraft in die Gesellschaft eingebracht werden kann, wird wieder dankbar angenommen - und genau dies bedeutet dann auch Bereicherung und geistig-seelische Vervollkommnung des Männlichen, das sein ihm von den Göttern geschenktes Gegenüber im neuen Miteinander endlich wiedergefunden hat. (more…)

Mythen über Frauen

Männer waren schon immer die Ernährer der Familie. So weit, so bekannt: Der Mann zog aus zur Mammutjagd. Die Frau kümmerte sich um die Kinder und zupfte Beeren von wilden Sträuchern. Nun fanden Archäologen heraus, dass es keineswegs die Männer waren, die die Ernährung der Sippe sicherstellten. Für 80 Prozent der Mahlzeiten sorgten die Frauen. Sie servierten Nüsse, Melonen oder Vogeleier. Ihnen blieb auch gar nichts anderes übrig. Denn den Männern gelang es meist erst nach tagelanger Verfolgungsjagd, ein Tier zu erlegen. Schlussfolgerung der Wissenschaft: Unsere jagenden und sammelnden Vorfahren lebten in nahezu gleichberechtigten Verbänden zusammen.

 photo by axinia

Mütter erkennen ihre Babys am Geruch, Väter nicht. Die These ist alt: Wie Tiere riechen Mütter, welches Kind das ihre ist. Schwedische Wissenschaftler sind dem Thema im Jahre 2001 auf den Grund gegangen. 24 Babys zwischen ein und vier Wochen und 24 Kinder zwischen zwei und vier Jahren mussten eine Nacht in speziellen Hemdchen schlafen. Den Eltern und ebenso vielen kinderlosen Männern und Frauen wurden die Duftproben unter die Nase gehalten. Nur die Männer erschnupperten den Babyduft. Frauen konnten nicht zwischen Kinder- und Babygeruch unterscheiden, geschweige denn den eigenen Nachwuchs riechen. (more…)

Veröffentlicht in: on April 10, 2008 at 1:11 Kommentare (0)

Dschalal ad-Din ar-Rumi über Frauen

  photo chandkipari

Verlockend ist den Menschen gemacht die Liebe für die Freuden an Frauen*: Gott hat es so eingerichtet; wie können sie vor dem fliehen, was Gott eingerichtet hat?
 
  Da Er sie erschaffen hat, damit er ihr beiwohne **, wie könnte Adam dann von Eva getrennt werden?
 
  Auch wenn er Rostam, der Sohn von Zãl, wäre und größer als Hamze, unterliegt er doch der Befehlsgewalt seiner Frau.***
 
  Der Prophet, dessen Worte alle Welt zum Sklaven gemacht hatte, pflegte zu rufen: “Sprich zu mir, o Homayrã!”****
 
  Das Wasser beherrscht das Feuer, weil es das Feuer einschüchtert, doch das Feuer kocht das Wasser, wenn das Wasser verborgen ist.
 
2430
 Wenn ein Kessel zwischen die beiden kommt, vernichtet das Feuer das Wasser und verwandelt es in Luft.
 
  Wenn du wie das Wasser deine Frau äußerlich beherrschst, wirst du doch innerlich beherrscht und sehnst dich nach deiner Frau.
 
  Das ist die Eigenschaft des Menschen; den Tieren fehlt die Liebe, und das kommt von ihrer Minderwertigkeit. (more…)

Veröffentlicht in: on Mai 15, 2007 at 3:00 Kommentare (0)

Wo die Frauen herrschen

 

Es gibt viele Beweise, dass alle früheren Gesellschaften etwa bis 4000 v.Chr. matriarchalisch organisiert waren. Erst die Klimaverschlechterung und härtere Überlebensbedienungen hätten dazu geführt, dass “weiche” Faktoren wie soziale Bindungen in den Hintergrund  traten und die physisch überlegenden Männer immer mehr die Führungrolle übernahmen.

Das größte von Frauen beherrschte Volk sind die Minangkabau auf Sumatra. Die drei Millionen Menschen sind in Indonesien keineswegs Sonderlinge am Rand der Gesellschaft, im Gegenteil: Sie besetzen in Wirtschaft, Politik nad Kultur viele Führungspositionen. Einst gab es bei den Minangkabau sogar die Regel, dass der Ehemann zum Clan der angeheirateten Frau ziehen musste (sog. “Matrilokalität”: die Frau bestimmt, wo gewohnt wird,; erstaunlich, denn die Mingagkabau sind Muslime!). Inzwischen wird das aber nicht mehr so streng gesehen.

Weitere Gesellschaften mit matriarchalischen Zügen oder matrilinearen (d.h. Frauen übernehmen die Erbe) sind die Arwak in Südamerika, die Irokesen in den USA, die Tuareg in Afrika, die Mosuo in China sowie Khasi and Nayar in Indien.

Veröffentlicht in: on Mai 9, 2007 at 8:39 Kommentare (1)

Himmelskönigin

Hier ist die Aussicht frei,
Der Geist erhoben.
Dort ziehen Fraun vorbei,
Schwebend nach oben.
Die Herrliche, mitteninn,
Im Sternenkranze,
Die Himmelskönigin:
Ich sehs am Glanze.
Entzückt.
Höchste Herrscherin der Welt,
Lasse mich im blauen,
Ausgespannten Himmelszelt
Dein Geheimnis schauen!
Billige, was des Mannes Brust
Ernst und zart beweget
Und mit heiliger Liebeslust
Dir entgegenträget!
Unbezwinglich unser Mut,
Wenn du hehr gebietest;
Plötzlich mildert sich die Glut,
Wie du uns befriedest.
Jungfrau, rein im schönsten Sinn,
Mutter, Ehren würdig,
Uns erwählte Königin,
Göttern ebenbürtig.

Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Der Tragödie zweiter Teil

Veröffentlicht in: on April 13, 2007 at 10:22 Kommentare (0)

Die Frau des Westens

Neulich bin ich auf ein sonderbares Buch gestoßen, „Godan oder das Opfer“ von Premtschand.

Der Autor, ein Indischer Schriftsteller (1880-1936), beschreibt auf erstaunlich realistische Art und Weise das Leben in Indien zu Gandhi Zeiten.

 

foto domorody codec

Mich hat unter anderem die Figur des Philosophen Mechtas beeindruckt. Seine Rede, die er von der Frauenliga hilt, hat mich zutiefst berührt, hier ist ein Auszug:

„Ich bin der Ansicht, dass die Frauen im Entwicklungsprozess der Lebewesen auf einer höheren Stufe stehen als die Männer, ebenso wie ich der Meinung bin, dass Liebe, Hingabe und Vertrauen höher zu bewerten sind als Gewalt, Kampf and Zwietracht….

Ich bedauere, erleben zu müssen, dass unserer Schwestern den Idealen des Westens nachlaufen, wo die Frau ihre erhabene Stellung als Herrin des Hauses verloren hat und zu einem Vergnügungsobjekt geworden ist. (more…)

Veröffentlicht in: on April 3, 2007 at 11:39 Kommentare (0)

Geizig

  

foto Mieke Vos

Bettelnd ging ich auf der Dorfstraße,

während du in deinem goldnen Prunkwagen fuhrst.

Wie einen nie geschauten Traumertasteten mein Augendeine

prachtvolle Schönheit,

deine außergewöhnliche Erscheinung.

Ich dachte bei mir: (more…)

Veröffentlicht in: on März 30, 2007 at 4:05 Kommentare (0)

Österreich und das Herz

Letzter Aufsatz, Anfang in Österreich: meine große Liebe

  von schaufeltrage

Auf diesem schönen Weg geht man noch eine Phase durch, in der man eigene Kultur wieder zu schätzen beginnt.

Eines Tages habe ich erkannt, dass ich doch Russin bin und dass es gar nicht so abgruntiv ist. Durch die Werte einer anderen, österreichischen Kultur habe ich Russland neu gesehen. Gewisser Chauvinismus, den ich hatte ist zum wahren Patriotismus geworden. In Österreich lernte ich wie wichtig die Kultur (Theater, Musik, Literatur) für ein Volk sein kann. Eigentlich ist sie nicht wirklich verbreitet in den Massen Russlands, wobei das Land so reich an Talenten ist. Die Kultur wird mehr von oben, als vom einfachen Volk unterstützt. Das russische Volk schätzt leider seine Talente nicht. (more…)

Veröffentlicht in: on März 27, 2007 at 4:33 Kommentare (0)

Österreichische Köstlichkeiten und die Krise

Fortzetzung, der Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von mona.atom

Man wird es mir nicht glauben, aber auch dieses Jammern habe ich reizend gefunden.

Dann habe ich auch gemerkt, dass Österreicher ziemlich oft selbstironisch sind, dass sie einen eigenen Sinn für Humor haben. Allein was dieses Raunzen betrifft, es wird darüber viel Spaß gemacht. Man versucht es sogar zu bekämpfen mit sozialer Werbung „Nichtraunzer Zone” – mal sehen, ob es wirkt.

Sie mögen keine Kritik, aber Selbstkritiken erlauben sich gern. (more…)

Veröffentlicht in: on at 4:33 Kommentare (0)

Was macht Österreich aus?

Die Fortsetzung, Anfang in ÖSTERREICH: meine große Liebe

 von xenonb

Die beste historische Figur, die Österreich repräsentiert, ist die Kaiserin Maria Theresia. In der Menschheitsgeschichte ist es nicht bekannt, dass eine Herrscherin nicht nur so geschickt regierte, sondern auch ausgezeichnete Mutter, Hausfrau und treue Ehefrau war. Mit ihrem Gemahl Franz von Lothringen, den sie in Briefen gerne zärtlich als ihr „Mäusl” bezeichnete, bekamm sie 16 Kinder.

Auf so eine Herrscherin muß man wirklich stolz sein! Sich um den Staat wie um eine Familie zu kümmern, und um eine Familie wie um den Staat, alles sparsam und gescheit managen – das nenne ich das typisch Österreichische. Das kann man sehr wohl von Österreichern lernen! (more…)

Veröffentlicht in: on at 4:31 Kommentare (0)